Broker für EUR/GBP Handel

Verfasst von Christopher Lewis
Christopher Lewis
Christopher Lewis ist ein professioneller Trader und Autor, der sich auf den Handel mit Forex und Kryptowährungen spezialisiert hat.
, | Übersetzt von Afggen Butt
Afggen Butt
Afggen Butt ist Redakteur und Übersetzer mit großem Interesse an Investitionen, Finanzmärkten und Kryptowährungen. Er ist Chefredakteur der deutschen Version von RationalFX.
, | Aktualisiert:

Wenn Sie mehr über Forex-Broker erfahren möchten, über die sich das Währungspaar EUR/GBP handeln lässt, lesen Sie bitte weiter.

Dieser Beitrag beleuchtet die Geschichte und Bedeutung von EUR/GBP, erläutert den Handelsprozess und zeigt die wichtigsten Einflussfaktoren auf. Darüber hinaus werden die Chancen und Risiken des Handels mit diesem Währungspaar eingeordnet, um Einsteigern wie erfahrenen Tradern eine fundierte Orientierung zu bieten.

Christopher Lewis ist ein in den USA ansässiger Forex-Händler und Analyst, der während aller Handelssitzungen und mit allen Währungspaaren handelt. Er liefert Prognosen, Videos und Signale an große Plattformen wie DailyForex.com, FXEmpire.com und Investing.com
Expertenmeinung von Christopher Lewis:
Beim EUR/GBP-Handel wird der Euro gegen das britische Pfund getauscht. Dieses Währungspaar ist besonders relevant, da das Vereinigte Königreich und die EU enge Handelspartner sind. Die Kursbewegungen verlaufen meist langsamer als bei anderen Paaren, da es neben Spekulation auch viele notwendige grenzüberschreitende Transaktionen gibt. Obwohl kein Hauptpaar, ist EUR/GBP dennoch sehr liquide.

Unten finden Sie eine Auswahl von Forex-Brokern, die den Handel mit EUR/GBP ermöglichen:

8 EUR/GBP-Forex-Broker

Offenlegung: Unsere Website kann Affiliate-Links enthalten und wir können durch Registrierungen eine Provision verdienen – ohne zusätzliche Kosten für Sie. Wir empfehlen nur lizenzierte, von Experten geprüfte Handelsplattformen, und unsere Tests und Bewertungen bleiben gemäß einer strengen Methodik unabhängig.

Unser 8-Schritte-Leitfaden zur Wahl eines Forex-Brokers

  • Regulierung und Zulassung prüfen (z. B. FCA, ASIC).
  • Handelskosten prüfen: Spreads, Kommissionen, Swaps.
  • Ausführungsqualität vergleichen: Slippage, Fills, Ordertypen.
  • Plattformen und Tools prüfen: MT4/MT5, cTrader, TradingView.
  • Risikokontrollen sicherstellen: Stop-Loss, garantierte Stops, Negativsaldoschutz.
  • Ein- und Auszahlungen prüfen: lokale Optionen, Gebühren, Bearbeitungszeiten.
  • Research, Schulung und Benachrichtigungen bewerten.
  • Sicherheit und Support priorisieren: segregierte Kundengelder, Zwei-Faktor-Authentifizierung, Supportzeiten.
Wichtig: Das Währungspaar EUR/GBP reagiert empfindlich auf Entscheidungen der EZB und der Bank of England sowie auf politische und wirtschaftliche Entwicklungen im Verhältnis zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich. Selbst bei hoher Liquidität können Ankündigungen plötzliche Volatilität auslösen. Begrenzen Sie Ihre Positionsgröße, handeln Sie mit moderatem Hebel und berücksichtigen Sie, dass Stop-Loss-Orders bei schnellen Kursbewegungen nicht zwingend zum gewünschten Kurs ausgeführt werden. Prüfen Sie außerdem die konkrete kontoführende Rechtseinheit in der BaFin-Unternehmensdatenbank. Investieren Sie nur Kapital, dessen Verlust Sie verkraften können; Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Broker verglichen nach Spread

Vergleich der Einzahlungsmethoden von FX-Brokern

Marke Mindestanlage
Fusion Markets Verfügbar $0
FP Markets Verfügbar $50 (AU$100)
BlackBull Markets Nicht verfügbar $0 (Standard)
$0 (Prime)
$20,000 (Institutional)
Global Prime Verfügbar $0
Plus500 Verfügbar $100
Blueberry Markets Nicht verfügbar $100
IC Markets Verfügbar $200
CMC Markets Nicht verfügbar $0

Forex-Broker nach Regulierungsbehörde

Marke Maximaler Hebel
Fusion Markets Nicht verfügbar 1:30 (ASIC | Privatkundenkonto), 1:500 (VFSC | Privatkundenkonto), 1:500 (ASIC | Profikonto)
FP Markets Verfügbar 1:30 (ASIC | Privatkundenkonto), 1:30 (CySEC | Privatkundenkonto), 1:500 (FSAS | Privatkundenkonto), 1:500 (CySEC | Profikonto)
BlackBull Markets Nicht verfügbar 1:500 (FMA), 1:500 (FSAS)
Global Prime Nicht verfügbar 1:30 (ASIC | Privatkundenkonto), 1:500 (ASIC | Profikonto), 1:500 (VFSC)
Plus500 Verfügbar 1:30 (ASIC | Privatkundenkonto), 1:30 (CySEC | Privatkundenkonto), 1:30 (FCA | Privatkundenkonto), 1:30 (FMA | Privatkundenkonto), 1:300 (Profikonto), 1:30 (DFSA), 1:300 (FSAS), 1:20 (MAS), 1:300 (SCB)
Blueberry Markets Nicht verfügbar 1:30 (ASIC | Privatkundenkonto), 1:500 (FSCM), 1:500 (VFSC)
IC Markets Verfügbar 1:30 (CySEC | Privatkundenkonto), 1:1000 (FSAS | Privatkundenkonto), 1:500 (CySEC | Profikonto)
CMC Markets Nicht verfügbar 1:30 (ASIC | Privatkundenkonto), 1:30 (BaFin | Privatkundenkonto), 1:30 (FCA | Privatkundenkonto), 1:20 (MAS | Privatkundenkonto), 1:500 (ASIC | Profikonto), 1:500 (FCA | Profikonto)

Verfügbarkeit der Plattformen von Forex-Brokern

Marke Zu handelnde FX-Paare
Fusion Markets Verfügbar cTrader, MetaTrader 4, MetaTrader 5, TradingView
FP Markets Verfügbar cTrader, MetaTrader 4, MetaTrader 5, TradingView
BlackBull Markets Verfügbar cTrader, MetaTrader 4, MetaTrader 5, TradingView
Global Prime Verfügbar MetaTrader 4, MetaTrader 5
Plus500 Nicht verfügbar Proprietary Mobile, Proprietary Web
Blueberry Markets Verfügbar cTrader, MetaTrader 4, MetaTrader 5, TradingView
IC Markets Verfügbar cTrader, MetaTrader 4, MetaTrader 5
CMC Markets Verfügbar MetaTrader 4, TradingView

Umfassender Vergleich der besten EUR/GBP-Forex-Broker

Marke Min. Einzahlung Handelsplattformen Spread Regulierung Trustpilot
$0
  • cTrader
  • DupliTrade
  • Fusion+ Copy Trading
  • MetaFX
  • MetaTrader 4
  • MetaTrader 5
  • TradingView
AVG 0.91 Pips
  • FSAS (Seychellen)
  • VFSC (Vanuatu)
  • ASIC (Australien)
$50 (AU$100)
  • cTrader
  • IRESS
  • MetaTrader 4
  • MetaTrader 5
  • TradingView
AVG 1.29 Pips
  • CySEC (Zypern)
  • FSAS (Seychellen)
  • FSCA (Südafrika)
  • SCB (Bahamas)
  • ASIC (Australien)
  • FSCM (Mauritius)
$0 (Standard)
$0 (Prime)
$20,000 (Institutional)
  • cTrader
  • MetaTrader 4
  • MetaTrader 5
  • TradingView
  • ZuluTrade
  • BlackBull CopyTrader
  • BlackBull Invest
  • BlackBull Shares
  • BlackBull Trade
AVG 0.1 Pips
  • FMA (Neuseeland)
  • FSAS (Seychellen)
$0
  • MetaTrader 4
  • MetaTrader 5
AVG 1 Pips
  • VFSC (Vanuatu)
  • ASIC (Australien)
$100
  • Proprietary Mobile
  • Proprietary Web
AVG 0.8 Pips
  • CFTC (Vereinigte Staaten)
  • CySEC (Zypern)
  • DFSA (Vereinigte Arabische Emirate)
  • EFSA (Estland)
  • FCA (Vereinigtes Königreich)
  • FMA (Neuseeland)
  • FSAS (Seychellen)
  • FSCA (Südafrika)
  • JFSA (Japan)
  • MAS (Singapur)
  • SCB (Bahamas)
  • ASIC (Australien)
$100
  • cTrader
  • MetaTrader 4
  • MetaTrader 5
  • TradingView
  • Blueberry X
  • WebTrader
AVG 1.1 Pips
  • VFSC (Vanuatu)
  • ASIC (Australien)
  • FSCM (Mauritius)
$200
  • cTrader
  • IC Social
  • MetaTrader 4
  • MetaTrader 5
  • ZuluTrade
AVG 0.82 Pips
  • CySEC (Zypern)
  • FSAS (Seychellen)
  • SCB (Bahamas)
  • ASIC (Australien)
  • CMA (Kenia)
$0
  • CMC Next Generation
  • MetaTrader 4
  • TradingView
MIN 0.5 Pips
  • CIRO (Kanada)
  • DFSA (Vereinigte Arabische Emirate)
  • FCA (Vereinigtes Königreich)
  • FMA (Neuseeland)
  • MAS (Singapur)
  • ASIC (Australien)
  • BaFin (Deutschland)
  • BMA (Bermuda)

Das EUR/GBP-Paar – Geschichte und Bedeutung

Das Währungspaar EUR/GBP bildet den Wechselkurs zwischen dem Euro und dem britischen Pfund Sterling ab. Um seine Bedeutung einordnen zu können, lohnt sich ein Blick auf die Geschichte beider Währungen.

  • Eine kurze Geschichte des britischen Pfunds

    Die Wurzeln des britischen Pfunds reichen bis in die angelsächsische Zeit zurück. Mit der politischen Union von 1707 wurde das Pfund zur Währung Großbritanniens; heute ist es die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Banknoten der Bank of England wurden zunächst teilweise von Hand ausgefüllt und ab 1855 vollständig maschinell gedruckt. Der Einfluss des Pfunds reichte weit über Großbritannien hinaus, da es auch in britischen Kolonien wie Australien, Neuseeland und Kanada verwendet wurde. Vor dem Ersten Weltkrieg war sein Wert zudem eng an den Goldstandard gebunden.

    Im Laufe seiner Geschichte durchlief das Pfund erhebliche Veränderungen. Während des Ersten Weltkriegs setzte das Vereinigte Königreich den Goldstandard aus. 1925 wurde er wieder eingeführt, während der Weltwirtschaftskrise jedoch 1931 endgültig aufgegeben. Seit 1972 wird der Wechselkurs des Pfunds grundsätzlich frei am Devisenmarkt gebildet. Trotz der Einführung des Euro im Jahr 1999 behielt das Vereinigte Königreich das Pfund als offizielle Währung bei.

    Der Wechselkurs des Pfunds wurde durch zahlreiche politische und wirtschaftliche Ereignisse beeinflusst. Dazu zählt insbesondere das Brexit-Referendum von 2016, nach dem die Währung deutlich an Wert verlor. Seither reagiert das Pfund unter anderem auf die wirtschaftlichen Folgen des EU-Austritts, die britische Geldpolitik und die Handelsbeziehungen mit der EU.

  • Eine kurze Geschichte des Euro

    Der Euro wurde 1999 zunächst als Buchgeld in den teilnehmenden Staaten des Euroraums eingeführt. Euro-Banknoten und -Münzen kamen 2002 in Umlauf. Vorschläge für eine gemeinsame europäische Währung wurden jedoch bereits seit den 1960er-Jahren diskutiert. Seit seiner Einführung wurde der Wechselkurs des Euro von unterschiedlichen Konjunkturphasen, geldpolitischen Entscheidungen und Krisen beeinflusst.

    Zu den prägenden Faktoren zählten die globale Finanz- und Staatsschuldenkrise sowie das Quantitative-Easing-Programm der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2015. Der Euro wird inzwischen in 21 der 27 EU-Mitgliedstaaten verwendet und zählt zu den wichtigsten Währungen im internationalen Finanzsystem.

Warum ist das EUR/GBP-Paar wichtig?

Das EUR/GBP-Paar ist aus zwei wesentlichen Gründen von Bedeutung. Erstens gehört es zu den bekanntesten und liquidesten Cross-Währungspaaren. Anders als etwa EUR/USD oder USD/JPY enthält es keinen US-Dollar und ermöglicht damit eine direkte Bewertung des Euro gegenüber dem Pfund Sterling.

Zweitens bildet EUR/GBP das wirtschaftliche Verhältnis zwischen dem Vereinigten Königreich und dem Euroraum ab. Innerhalb des Euroraums spielt Deutschland als große Volkswirtschaft eine wichtige Rolle. Handelsbeziehungen, Konjunkturentwicklung und geldpolitische Unterschiede können daher den Wechselkurs beeinflussen.

Schwankungen des EUR/GBP-Wechselkurses können Veränderungen im wirtschaftlichen Verhältnis zwischen dem Vereinigten Königreich und dem Euroraum widerspiegeln. Das Paar wird deshalb von Tradern, Unternehmen, Analysten und politischen Entscheidungsträgern beobachtet. Wichtige Einflussgrößen sind unter anderem Zinsen, Inflation, Konjunkturdaten und politische Vereinbarungen.

Darüber hinaus kann EUR/GBP zur Steuerung bestehender Währungsrisiken eingesetzt werden. Trader können damit beispielsweise ihr relatives Euro- und Pfund-Exposure anpassen. Eine vollständige Absicherung gegenüber anderen Währungspaaren wie EUR/USD entsteht dadurch jedoch nicht automatisch, da sich Korrelationen im Zeitverlauf verändern können.

Handel mit dem EUR/GBP-Paar erklärt

Bei EUR/GBP handelt es sich um ein sogenanntes Cross-Währungspaar. Der Euro ist die Basiswährung, das Pfund Sterling die Notierungswährung. Der Kurs gibt an, wie viele britische Pfund für einen Euro gezahlt werden. Trader können technische, fundamentale und stimmungsbasierte Analysen nutzen, um die mögliche Kursentwicklung einzuschätzen. Eine Long-Position setzt auf eine Aufwertung des Euro gegenüber dem Pfund, während eine Short-Position von einer Abwertung des Euro profitieren würde.

Beim Handel über marginbasierte Produkte wie CFDs kommt häufig ein Hebel zum Einsatz. Dadurch lässt sich mit einer vergleichsweise geringen Sicherheitsleistung eine größere Position bewegen. Der Hebel verstärkt jedoch nicht nur mögliche Gewinne, sondern ebenso mögliche Verluste. Ein konsequentes Risiko- und Positionsmanagement ist deshalb unverzichtbar.

Für in Deutschland ansässige Kleinanleger gilt EUR/GBP bei CFDs nach den EU-Produktinterventionsregeln der ESMA als Hauptwährungspaar. Der maximale Hebel beträgt daher grundsätzlich 1:30. Zusätzlich gelten unter anderem ein Margin-Glattstellungsschutz und ein Negativsaldoschutz.

Beispiel für den Handel mit dem EUR/GBP

Angenommen, ein Trader erwartet aufgrund positiver Wirtschaftsdaten aus dem Euroraum eine Aufwertung des Euro gegenüber dem Pfund Sterling. Er eröffnet bei einem Kurs von 0,8500 eine Long-Position auf EUR/GBP. Bei einem Hebel von 1:30 ermöglicht eine Margin von 100 € eine Position mit einem Nominalwert von 3.000 €. Ein Hebel von 1:100 würde eine geringere Margin erfordern, ist für dieses Beispiel eines deutschen Kleinanlegers jedoch nicht maßgeblich.

Steigt der Kurs auf 0,8600, ergibt sich vor Kosten und Währungsumrechnung ein Gewinn von 30 GBP. Fällt der Kurs dagegen auf 0,8400, entsteht ein entsprechender Verlust von 30 GBP. Das Beispiel zeigt, wie der Hebel sowohl positive als auch negative Kursbewegungen auf das eingesetzte Kapital verstärkt.

Faktoren, die das EUR/GBP-Paar beeinflussen

Mehrere Faktoren können die Entwicklung des EUR/GBP-Paares beeinflussen, darunter:

  • Zinssätze: Unterschiede zwischen der Geldpolitik der EZB und der Bank of England können den Wechselkurs beeinflussen. Steigende Zinserwartungen können eine Währung attraktiver machen.
  • Inflation: Abweichende Inflationsraten im Euroraum und im Vereinigten Königreich beeinflussen die Erwartungen an die jeweilige Geldpolitik und damit häufig auch den Wechselkurs.
  • Handelsbeziehungen: Vereinbarungen und Konflikte im Handel zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich sowie die wirtschaftlichen Folgen des Brexit können deutliche Kursbewegungen auslösen.
  • Wirtschaftsindikatoren: Daten zum BIP-Wachstum, zum Arbeitsmarkt, zur Industrieproduktion und zu den Verbraucherpreisen können die Erwartungen der Marktteilnehmer verändern.
  • Geopolitische Ereignisse: Wahlen, Regierungskrisen und internationale Konflikte können die Risikowahrnehmung und damit auch EUR/GBP beeinflussen.

Trader sollten relevante Termine und Entwicklungen im Blick behalten und ihre Handelsstrategie sowie ihr Risikomanagement entsprechend anpassen. Auch grundsätzlich erwartete Entscheidungen können starke Kursbewegungen auslösen, wenn das tatsächliche Ergebnis von den Markterwartungen abweicht.

Handel mit EUR/GBP und Hebel

Der Handel mit EUR/GBP unter Einsatz eines Hebels kann mögliche Gewinne verstärken, erhöht jedoch im gleichen Umfang das Verlustrisiko. Bei einem Hebel von 1:30 lässt sich mit einer Margin von 100 € eine Position im Nominalwert von bis zu 3.000 € eröffnen. Bereits eine vergleichsweise geringe Kursbewegung kann sich dadurch deutlich auf das eingesetzte Kapital auswirken.

Beim gehebelten Handel ist ein sorgfältiges Risikomanagement erforderlich. Dazu gehören angemessene Positionsgrößen, vorab definierte Verlustgrenzen und gegebenenfalls Stop-Loss-Orders. Trader sollten zudem Spreads, Finanzierungskosten, mögliche Slippage und Währungsumrechnungen berücksichtigen. Der Hebel sollte stets zur persönlichen Risikotoleranz und Handelserfahrung passen.

Vorteile und Risiken beim Handel mit dem EUR/GBP-Paar

Wie der Handel mit anderen Finanzinstrumenten bietet auch der Handel mit EUR/GBP potenzielle Vorteile und erhebliche Risiken.

  • Liquidität: EUR/GBP ist ein liquides Cross-Währungspaar und weist unter normalen Marktbedingungen häufig enge Spreads auf.
  • Volatilität: Kursbewegungen können Tradern Handelsgelegenheiten bieten, erhöhen zugleich jedoch das Verlustrisiko.
  • Diversifikation: EUR/GBP kann ein Portfolio um ein direktes Engagement zwischen Euro und Pfund ergänzen. Der tatsächliche Diversifikationseffekt hängt jedoch von den jeweiligen Positionen und den sich verändernden Korrelationen ab.

Allerdings bringt der Handel mit dem EUR/GBP-Paar auch erhebliche Risiken mit sich, darunter:

  • Hebelrisiko: Der Handel mit Hebelwirkung kann Verluste ebenso wie Gewinne überproportional verstärken.
  • Marktvolatilität: Unerwartete geldpolitische oder politische Meldungen können schnelle Kursbewegungen und ungünstige Ausführungen verursachen.
  • Ökonomische Unsicherheit: Konjunkturelle Schwäche, politische Unsicherheit und Veränderungen der Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich können den Wechselkurs erheblich beeinflussen.

Trader sollten die Chancen und Risiken des EUR/GBP-Handels sorgfältig abwägen und eine Strategie wählen, die zu ihrer Erfahrung, Risikotoleranz und finanziellen Situation passt.

FAQs

Was ist das EUR/GBP-Paar?

EUR/GBP bildet den Wechselkurs zwischen dem Euro und dem britischen Pfund Sterling ab. Der Kurs zeigt, wie viele britische Pfund für einen Euro gezahlt werden.

Warum ist das EUR/GBP-Paar wichtig?

EUR/GBP bildet das relative Wertverhältnis zweier bedeutender europäischer Währungen ab. Das Paar reagiert insbesondere auf die Geldpolitik der EZB und der Bank of England sowie auf wirtschaftliche und politische Entwicklungen im Euroraum und im Vereinigten Königreich.

Wie handele ich das EUR/GBP-Paar?

Differenzkontrakte (CFDs) sind für Privatanleger eine verbreitete Möglichkeit, auf steigende oder fallende EUR/GBP-Kurse zu spekulieren, ohne die zugrunde liegenden Währungen physisch zu besitzen. Sie können Ihre Entscheidungen unter anderem auf technische, fundamentale und stimmungsbasierte Analysen stützen. Beachten Sie, dass CFDs komplexe und gehebelte Finanzinstrumente mit einem hohen Verlustrisiko sind.

Wie kann ich das Risiko beim Handel mit dem EUR/GBP-Paar managen?

Sie können das Risiko begrenzen, indem Sie angemessene Positionsgrößen wählen, Verlustgrenzen festlegen, den Hebel reduzieren und gegebenenfalls Stop-Loss-Orders verwenden. Berücksichtigen Sie dabei, dass Stop-Loss-Orders bei starken Kurssprüngen nicht immer zum gewünschten Kurs ausgeführt werden.

Kann ich das EUR/GBP-Paar mit Hebel handeln?

Ja, EUR/GBP kann über gehebelte Produkte wie CFDs gehandelt werden. Für Kleinanleger in Deutschland gilt bei EUR/GBP-CFDs grundsätzlich ein maximaler Hebel von 1:30. Auch die britische Financial Conduct Authority, die zyprische Cyprus Securities and Exchange Commission und die Australian Securities and Investments Commission sehen für Privatkunden Hebelbeschränkungen vor. Welche Regeln konkret gelten, hängt von der kontoführenden Rechtseinheit und dem Wohnsitz des Kunden ab.

Fazit

EUR/GBP ist ein liquides Cross-Währungspaar, das die relative Entwicklung des Euro und des britischen Pfunds abbildet. Für eine fundierte Einordnung sind insbesondere die Geldpolitik der EZB und der Bank of England, Konjunkturdaten sowie die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich relevant. Wer EUR/GBP über gehebelte Produkte handelt, sollte die erhöhten Verlustrisiken, sämtliche Handelskosten und die geltenden regulatorischen Beschränkungen berücksichtigen. Ein konsequentes Risiko- und Positionsmanagement bleibt dabei entscheidend.

Warum Sie RationalFX vertrauen sollten

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