Schnelle, effiziente und kostengünstige internationale Zahlungen: So sichern Sie den Cashflow im Unternehmen

Selbst unter den besten Umständen sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) häufig mit einem Cashflow-Problem konfrontiert. Rund 57 % der KMU im Vereinigten Königreich hatten schon einmal Probleme mit diesem kritischen Geschäftsaspekt. Eine fehlende Abhilfe kann für diese Eckpfeiler der Wirtschaft den Unterschied zwischen Wachstum und Stagnation oder sogar Überleben und Scheitern bedeuten.

Obwohl die Verwaltung des Cashflows ein gängiges Problem von KMU ist, können die meisten Unternehmen diese Herausforderung mit dem richtigen Ansatz anscheinend überwinden und florieren. Zum Beweis brauchen wir uns nur die Größe und den Erfolg dieses Segments der britischen Wirtschaft anzusehen:

  • KMU machen 99,9 % aller Unternehmen aus (5,9 Millionen Unternehmen).
  • Auf KMU entfallen 60 % aller Arbeitsplätze in der britischen Privatwirtschaft – insgesamt 16,6 Millionen.
  • Der Umsatz von KMU wurde 2019 auf 2,2 Trillionen Pfund (52 % des Gesamtumsatzes) geschätzt.

Es ist deutlich zu sehen, dass KMU das Rückgrat der britischen Wirtschaft bilden. Sie treiben das Wachstum voran, regen Innovationen an, bieten Beschäftigungsmöglichkeiten und eröffnen neue Märkte.

Auch wenn der Cashflow vor der Corona-Krise für manche KMU ein Problem darstellte, so ist er für die meisten zu einem kritischen Anliegen geworden, seit eine Welle globaler Kontaktverbote und Ausgangssperren die weltweite Wirtschaft zum Erliegen brachte. Der darauf folgende rasante, drastische Rückgang der Einnahmen im In- und Ausland kann von diesen Unternehmen nur für begrenzte Zeit getragen werden. Nach Angaben der britischen Handelskammern verfügen die meisten KMU im Vereinigten Königreich nur über Bargeldreserven für maximal drei Monate, während sie ums Überleben der Pandemie kämpfen.

Ursachen für Probleme mit dem Cashflow

Cashflow ist das Lebenselixier eines jeden KMU. Wird diese Versorgung mit Einkommen gedrosselt, treten ernsthafte Probleme auf, z. B. Schwierigkeiten bei der Bezahlung von Gläubigern und Fixkosten wie Mitarbeitergehältern. Aber welche Faktoren sind die gängige Ursache für dieses immerwährende Problem?

  • Verspätete Zahlungen
  • Geringe Gewinne oder (noch schlimmer) Verluste
  • Zu schnelle Expansion
  • Überinvestitionen
  • Saisonbedingte Nachfrage
  • Keine gebührende Beachtung der Ausgaben
  • Überbestände
  • Schlechte Finanzplanung

Im vergangenen Jahr verzeichneten KMU im Vereinigten Königreich beispielsweise einen Zahlungsverzug in Höhe von mehr als 34 Milliarden Pfund. Die durchschnittliche Verschuldung pro Unternehmen belief sich auf 34.286 Pfund. Dies wird sprunghaft ansteigen, nachdem die Kontaktverbote und Ausgangssperren Unternehmen und Verbraucher dazu gezwungen haben, ihre Finanzmittel angesichts der sich rasant verändernden wirtschaftlichen Landschaft zurückhalten.

Lösung für Probleme mit dem Cashflow

Keine Panik! Cashflow-Probleme sind bei Weitem nicht unüberwindbar. Hier sehen Sie fünf vorausschauende Maßnahmen, die Sie ergreifen können, damit sich Geld frei bewegen kann:

Darlehensprogramm für KMU – Die Regierung hat zugesagt, KMU, die von dem Konjunktureinbruch infolge der Corona-Krise betroffen sind, durch die Einführung von 100 % staatlichen Bounce-Back-Darlehen in Höhe von bis zu 50.000 Pfund zu unterstützen.

Kosteneinsparungen – Konzentrieren Sie sich auf wiederkehrende monatliche, vierteljährliche oder jährliche Ausgaben wie Versorgungsleistungen, Miete oder Gehaltsabrechnung.

Überwachen Sie regelmäßig Ihren Cashflow – Überlegen Sie sich, komfortable Online-Buchhaltungssoftware zu nutzen, um die Kontoüberwachung zu vereinfachen.

Zeitnahe Rechnungsstellung – Je früher Sie Ihrem Kunden eine Rechnung ausstellen, desto früher erhalten Sie das geschuldete Geld.

Bieten Sie Kunden einfache Zahlungsmöglichkeiten – Durch Bereitstellung bequemer Online-Zahlungsplattformen lässt sich dies gut bewerkstelligen.

Internationale Zahlungen

KMU, die über internationale Grenzen hinweg tätig sind, werden bei der Kontrolle des Cashflow mit einzigartigen Herausforderungen konfrontiert: insbesondere mit dem Devisenmarktrisiko sowie der Zahlungsgeschwindigkeit und -effizienz.

Die Auswirkungen von Wechselkursen, die sich unter dem Einfluss wirtschaftlicher und politischer Variablen ständig ändern, auf die Kosten Ihrer internationalen Zahlungen, d. h., dass der Cashflow Ihres Unternehmens von einem Monat zum anderen erheblich variieren kann. Wenn Sie keinen proaktiven Ansatz zur Verwaltung Ihrer Anfälligkeit für dieses Währungsmarktrisiko verfolgen, ist Ihr Cashflow u. U. nachteiligen Wechselkursschwankungen ausgesetzt. Dazu sollte die Erarbeitung einer individuellen Währungsrisikostrategie gehören, die agile Lösungen zum Schutz Ihrer Zahlungen vor Marktbewegungen umfasst.

Ohne Zugang zu einer intuitiven Online-Plattform, die internationale Zahlungen schnell und effizient ermöglicht, wird sich Ihr Unternehmen schwer tun, den Cashflow aufrechtzuerhalten. FinTech-Unternehmen in diesem Bereich stellen Innovationen bereitn, die dafür sorgen, dass internationale Zahlungen stets pünktlich erfolgen.

RationalFX

Basierend auf dem Wissen und der Erfahrung von RationalFX im Hinblick auf internationale Zahlungen erarbeiten wir mit Ihnen zusammen eine maßgeschneiderte Währungsstrategie, die Ihre individuellen Risiken und Anforderungen berücksichtigt. Wir können Ihnen helfen, Ihren Cashflow aufrechtzuerhalten – sei es durch effiziente Online-Zahlungsmöglichkeiten und präzise Einblicke in den Devisenmarkt oder Unterstützung beim Einsatz von Tools, mit denen Sie die Kosten zukünftiger Zahlungen absichern können.

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